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AKN fordert GDL zurück an den Verhandlungstisch

Kaltenkirchen, 25. Juni 2014. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat im März 2014 die Verhandlungen zum Tarifvertrag bereits nach dem 2. Gespräch einseitig abgebrochen. Die AKN hatte der GDL mit einer Gehaltssteigerung von 5,6 Prozent über zwei Jahre ein sehr gutes Angebot unterbreitet. Dieses hat die GDL nicht als Basis für weitere Verhandlungen akzeptiert und heute einen möglichen Warnstreik angekündigt.

Vorausgegangen war ein Schreiben der GDL vom 20. Juni 2014 an den Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen e. V. (AGVDE) als Verhandlungsführer, in dem die GDL eine Antwortfrist bis zum 26. Juni 2014 setzt. Die AKN und der AGVDE werden fristgerecht antworten, ein angepasstes Angebot unterbreiten und die GDL auffordern, die Verhandlungen wieder aufzunehmen, um  einen detaillierten Vergleich zwischen dem Angebot der AKN und den Forderungen der GDL vorzunehmen. Diesem Vergleich ist  die GDL bisher auch bei vorherigen Angeboten nicht nachgekommen.

Die AKN zeigt sich vom Vorgehen der GDL überrascht: "Wir haben der GDL ein sehr gutes Angebot unterbreitet. Auf ein Angebot in vergleichbarer Höhe haben sich die AKN und die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft geeinigt. Wir können nicht nachvollziehen, warum die GDL dieses Angebot nicht einmal als Basis für Verhandlungen nimmt, sondern abbricht und zu keinen weiteren Gesprächen bereit ist", so AKN-Vorstand Wolfgang Seyb.

Die AKN leitet vorsorglich Maßnahmen in die Wege, um die Auswirkungen im Falle des Warnstreiks so gering wie möglich zu halten. Weitere Informationen zum Betriebsprogramm am Freitag, 27. Juni 2014 erhalten die Fahrgäste ab Donnerstag, 26. Juni 2014 um 13 Uhr auf der Internetseite unter www.akn.de.

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