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Erschließung Bebauungsplan Nr. 72 „Küsterland“

Um das Gewerbegebiet „Küsterland“ im Norden Kaltenkirchens zu erschließen, wurde eine Erschließungsstraße inklusive Regenwasserkanalisation sowie Straßenbeleuchtung und Telekommunikationsleitungen gebaut. Des Weiteren wurde ein einseitiger Gehweg erstellt, der die fußläufige Verbindung zwischen der AKN-Anbindung und dem Gewerbegebiet sicherstellt.

Der Auftrag für die Erschließungsarbeiten ging an die Firma Eurovia Teerbau aus Langenhorn. Diese hat vertragsgemäß am 12.10.2015 mit den Bauarbeiten vor Ort begonnen, das Bauende wurde auf den 15.12.2015 datiert.

In der kurzen Bauzeit von nur zwei Monaten wurde Oberboden abgetragen, das Erdplanum für die Erschließungsstraße ist einschließlich der Schottertragschicht und der Asphalttragschicht sowie Asphaltdeckschicht auf 3.000m² hergestellt. Die Banketten wurden mit Oberboden angedeckt und mir einer Grasansaat versehen.

Der Regenwasserkanal hat eine Gesamtlänge von ca. 430 m, es wurden sechs Schmutzwasserkanalanschlüsse von der Kieler Straße in die einzelnen Gewerbegrundstücke vorgestreckt. Es wurden insgesamt 14 Beleuchtungsmasten aufgestellt.

Die gesamten Planungs- und Baukosten belaufen sich auf ca. 0,753 Mio. € brutto.

„Das Schließen dieser baulichen Lücke an der Kieler Straße ist sehr wichtig. Das Gelände von und um dodenhof wird so näher an die Innenstadt gebracht und eine Verbindung hergestellt. Mit der nun auch fußläufigen Anbindung von der AKN-Haltstelle „dodenhof“ in Richtung Kieler Straße wird das Gebiet auch für Menschen ohne Auto leicht erreichbar und noch attraktiver, als es bisher schon durch die Ansiedlung von dodenhof war.“ Erklärt Bürgermeister Hanno Krause.

Bislang gab es im Bereich der Haltestelle „dodenhof“ ausschließlich einen Bahnsteigzugang – begehbar aus Richtung des Möbelhauses. Im Zuge eines rund 14-tägigen Umbaus wurde der Bahnsteig zur gegenüberliegenden Seite geöffnet. Ein neuer Bahnübergang für Fußgänger entstand und damit befindet sich der Zugang jetzt in der Mitte des Bahnüberganges. Die Kosten von rund 38.000 € trägt die AKN Eisenbahn AG, gefördert vom Land Schleswig-Holstein. „Mit Blick auf eine weitere, zukünftige Bebauung des „Küsterland“ ist es wichtig, dass unsere Fahrgäste von beiden Seiten den Bahnsteig erreichen können“, so AKN-Vorstand Wolfgang Seyb. „Wir haben daher nicht gezögert, als die Stadt Kaltenkirchen und dodenhof auf uns zu gekommen sind. Jetzt sind wir gespannt, wie das Gebiet sich weiter entwickeln wird.“ Der neue Bahnübergang „dodenhof“ ist mit modernen Umlaufsperren gesichert. Zudem wurden Aufmerksamkeitsfelder als ertastbare Richtungsangabe im Boden verbaut. So können Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit den neuen Bahnübergang ebenfalls sicher überqueren.

dodenhof Geschäftsführer Berndt Chylla: "Wir freuen uns sehr, dass die AKN-Haltestelle „dodenhof“ jetzt von beiden Seiten erreichbar ist. Das war im Hinblick auf die neu erschlossenen Grundstücke und vor allem für die Menschen, die dort jetzt und zukünftig arbeiten, eine wichtige Ergänzung."

 

Pressemitteilung Stadt Kaltenkirchen

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