Über uns > Sicherheit

Durchdachte Systeme sind Voraussetzung für hohe Sicherheitsstandards

Als Fahrgast muss man sich in Zügen und auf Bahnhöfen sicher fühlen. Das Sicherheitsempfinden ist dabei nicht allein von einer störungsfreien technischen Funktionalität der Verkehrsmittel abhängig.

Ein moderner und attraktiver Schienenpersonennahverkehr muss steigende Anforderungen an Sicherheitskonzepte berücksichtigen. In den vergangenen Jahren hat die AKN auf ihren Bahnhöfen und in ihren Fahrzeugen zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um das objektive und subjektive Sicherheitsgefühl der Fahrgäste zu verbessern. Eine durchgehende helle Ausleuchtung der Stationen sowie eine übersichtliche Bahnsteiggestaltung ohne düstere Gefahrenbereiche steigern langläufig das subjektive Sicherheitsempfinden. Kameras und Notrufsäulen sind in einem Notfall dafür da, für eine schnelle Reaktion, eine unverzügliche Hilfeleistung sowie eine anschließende Strafverfolgung zu sorgen.

Im Zug angebrachte Sprechstellen und eine Kameraüberwachung des Fahrgastraumes ermöglichen ein schnelles Eingreifen des Triebfahrzeugführers bzw. eine Alarmierung von Rettungsdiensten. Die durchgehende Begehbarkeit der AKN-Fahrzeuge und ihre übersichtliche Innenraumgestaltung dienen den hiermit angestrebten Effekten.

Bei bestimmten Zugfahrten, etwa bei Großveranstaltungen, setzen wir zusätzlich Sicherheitsunternehmen ein, deren erfahrenes Personal die Aufgabe übernimmt, Ihnen eine bequeme und ungestörte An- und Abreise zu ermöglichen.

Sämtliche Anlagen und Fahrzeuge der AKN verfügen über einen hohen technischen Standard, um die Sicherheit der Fahrgäste und des Personals zu gewährleisten. Alle strecken- und fahrzeuggebundenen Teilsysteme sind so ausgelegt, dass das Gesamtsystem bei etwaigen Störungen in einen sicheren Zustand übergeht - wie z.B. eine Sperrung eines Streckenabschnittes und/oder eine Zwangsbremsung eines betroffenen Zuges.

Die Bahnanlagen der AKN sind mit einer Zugbeeinflussung ausgerüstet, die beim Überfahren „Halt“ zeigender Signale Züge automatisch anhält. Die Signalsteuerung erfolgt generell automatisch über das moderne, rechnergesteuerte Zentralstellwerk Kaltenkirchen. Hier laufen mehrere Rechner parallel zusammen und analysieren unabhängig voneinander die Betriebslage ständig. Nur bei einer vollständigen Übereinstimmung der Prüfergebnisse können die entsprechenden Fahrstraßen für die jeweilige Zugfahrt freigegeben werden.

In Kaltenkirchen und Hamburg-Billbrook befinden sich zwei AKN-Werkstätten, in denen die vollständige Instandhaltung und Reparatur des eigenen Fahrzeugbestands abläuft. Um die fahrzeugtechnische Sicherheit zu gewährleisten, werden diese hier in kurzen Intervallen durch qualifiziertes AKN-Personal geprüft, gewartet und es werden regelmäßige Hauptuntersuchungen durchgeführt. Die Unterflur-Drehmaschine und die Radsatzpresse der Werkstatt Kaltenkirchen werden darüber hinaus auch für Aufträge anderer Eisenbahnverkehrsunternehmen eingesetzt.

Die Bahnübergänge im AKN-Netz werden überwiegend technisch gesichert. Zahlreiche Bahnübergänge sind zusätzlich mit Schranken ausgestattet. Die Fahrt über den Bahnübergang wird erst dann frei gegeben, wenn den Triebfahrzeugführern im sich nähernden Zug die ordnungsgemäße Funktion der Sicherungsanlage signalisiert wird. Die Tieferlegung der drei Bahnhöfe Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen und Eidelstedt Zentrum machte in den letzten Jahren mehrere Bahnübergänge entbehrlich und beseitigte damit potenziell mögliche Unfallschwerpunkte.