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Sondervermögen Schiene: AKN mit zusätzlichen Projekten im Bauprogramm des Landes

Das Land Schleswig-Holstein hat gemeinsam mit der Deutschen Bahn, der AKN und dem Verkehrsverbund NAH.SH in Kiel ein Investitionspaket für 13 zusätzliche Schienenprojekte mit einem Gesamtvolumen von knapp 900 Millionen Euro vorgestellt. 200 Millionen Euro stammen aus dem Sondervermögen des Bundes.

Für die AKN bedeutet das konkret: Drei Vorhaben können deutlich früher als geplant umgesetzt werden.

Die Haltestelle Henstedt-Ulzburg West geht bereits 2026 in die Planungsphase, der Bau soll 2027 starten. Der AKN Expresszug auf der Strecke Neumünster-Norderstedt wird realisiert und die Erneuerung der Brücke über die BAB A7 auf der Linie A3 kann vorgezogen werden.

Gleichzeitig kommen die laufenden Großprojekte der AKN planmäßig voran. Beim Projekt S5 erreicht die Oberleitungsanlage in diesem Jahr Ulzburg Süd, der Bahnhof in Henstedt-Ulzburg wird umgebaut und in Kaltenkirchen beginnt der Bau des Umrichterwerks für den künftigen S-Bahn-Betrieb.

Auf der Strecke Kiel-Schönberger Strand geht 2026 der nächste Abschnitt bis Probsteierhagen in Betrieb. Und für die Reaktivierung der Strecke Bergedorf-Geesthacht startet die AKN voraussichtlich im zweiten Quartal 2026 mit der Vorplanung.

An der Pressekonferenz in Kiel nahmen neben Matthias Meyer auch Verkehrsstaatssekretärin Susanne Henckel, die DB-Konzernbevollmächtigte Ute Plambeck, Sönke Kreft (DB InfraGO) und die neue NAH.SH-Geschäftsführerin Birgit Austen teil.